©2019 Achtsamkeit Mitgefühl

Ronny Ams 01788252484

ams@achtsamkeitmitgefuehl.de

Kaisterstuhl 17, 67434 Neustadt

8-wöchiger MBSR-Kurs in Neustadt

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

"Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen".

Jon Kabat-Zinn

 

        Umfang des MBSR-Kurses:

  • 1 persönliches Vorgespräch (ca. 30 min)

  • 8 Termine à 2,5 Stunden

  • 1 Tag der Achtsamkeit (6 Stunden)

  • Audiomaterial mit Meditationsanleitungen für zu Hause, sowie ein ausführliches Kurshandbuch

  • (weitere Informationen unter FAQ).

Beim Achtsamkeitstraining lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment, ohne diesen zu beurteilen.

 

Wir beobachten unsere Empfindungen, Gedanken, den Atem oder Gefühle und akzeptieren sie so, wie sie sind. Das hört sich nicht besonders spektakulär an.

 

Jedoch verändert diese auf den Moment ausgerichtete Akzeptanz dessen, was ist, unsere Wahrnehmung.

 

Meditation spielt sich nicht im luftleeren Raum ab. Die Veränderungen können durch ein MRT des Gehirns nachgewiesen werden. Auch weitere positive Effekte können durch das Training von Achtsamkeit und Mitgefühl einsetzen:

  • Erholungseffekte: Der Atem wird ruhiger und tiefer, die Herzrate sinkt und der Blutdruck nimmt ab, der Muskeltonus sinkt, Entspannung setzt ein.

  • Meditation kann besonders Menschen mit chronischen Schmerzen helfen.

  • Das Gedankenkarusell kann gestoppt werden.

  • verbesserter Umgang mit Stress

  • Impulse, auf die man früher mit Ärger oder Wut reagiert hat, verlieren ihre Kraft.

  • Man wird sich bestimmten Verhaltensmustern bewusst und kann diese schrittweise und bewusst verändern.

  • Die Feinfühligkeit steigt, man nimmt Körperempfindungen oder Gefühle differenzierter und feiner wahr.

  • Nahe stehende Menschen profitieren auch von Deiner Teilnahme an einem MBSR-Kurs.

  • Es ist möglich, die eigenen Bedürfnisse kennenzulernen und sie zu kommunizieren, ohne andere Menschen dabei zu verletzen.

  • Es wird immer wieder davon berichtet, dass man mitfühlender gegenüber Mitmenschen wird.

  • Man kann die eigenen Grenzen kennenlernen und lernen "Nein" zu sagen.

  • Potentiale können entdeckt und entfaltet werden.

  • Es wird Krankheiten vorgebeugt, denn Meditation wirkt auch präventiv.

  • MBSR kann auch Menschen mit Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen helfen. Studien weisen darauf hin, dass insbesondere die Rückfallquote bei Depressionen deutlich reduziert werden kann.

Kennst Du den Autopiloten des Alltags?

In unserer modernen Welt befinden sich viele Menschen im Autopiloten des Alltags. Wir arbeiten 40 Stunden in der Woche, hüten unsere Kinder, nehmen soziale Verpflichtungen wahr und sind rund um die Uhr erreichbar.

 

Dadurch sind wir mit unseren Gedanken meist bei Erledigungen in der Zukunft. Wenn wir mit unseren Gedanken nicht in der Zukunft sind, kreisen sie um Themen aus der Vergangenheit oder um grundsätzliche Probleme:

 

ein Konflikt mit dem Partner oder der Partnerin am gestrigen Abend oder eine verpasste Chance aus der Vergangenheit.

Durch unseren modernen Lebensstil muten wir uns dauerhafte Aktivität zu. Hinzu kommt Druck, den wir uns selbst machen z.B. durch Selbstoptimierung, hohe Ansprüche oder den Wunsch, andere Menschen durch Leistung zu beeindrucken.

 

Für unseren Körper und unsere Psyche ist das nicht gesund. Die Folge ist die Wahrnehmung von Stress, manchmal auch Überforderung bis hin zu stressbedingten Krankheiten wie chronischen Schmerzen, Burnout, Tinnitus, Hauterkrankungen, Bluthochdruck oder Schlafstörungen.

 

Hier setzt das achtwöchige MBSR-Programm an:

Wir nehmen uns bewusst Auszeiten von den Forderungen des Alltags. Dabei lenken wir unsere Aufmerksamkeit z.B. ganz auf den Atem.

 

Anstatt möglichst viele Informationen möglichst effektiv zu verarbeiten, geben wir unserem Gehirn die Aufgabe, mit nur einer einzigen Wahrnehmung einfach nur zu sein. Mit dem Atem, ohne dem etwas hinzuzufügen.

Es geht nicht darum, nicht zu denken. Durch die Stille können wir sogar Gedanken deutlicher oder differenzierter wahrnehmen.

Doch wenn wir eine Erfahrung als das wahrnehmen, was sie ist - sei sie angenehm oder unangenehm - dann verursacht sie kein Leid.

 

Wir können etwas Schwieriges wahrnehmen, ohne darunter zu leiden und wir können Freude wahrnehmen, ohne sie festhalten zu wollen und ohne unseren inneren Frieden zu verlieren.

Meditation gleicht dem Bild einer Person, die am Meeresufer steht und versucht die guten Wellen festzuhalten und die schlechten Wellen zu vermeiden.

 

Es sind nicht die Wellen, die die Person zermürben, es ist die Jagd und die Vermeidung derselben. Irgendwann setzt sich die Person an den Rand und schaut einfach nur zu, wie die Wellen kommen und gehen.

 

Welch ein Frieden!

Meditation bei akuten psychischen Problemen:

 

Wer unter akuten depressiven Verstimmungen leidet und an einem MBSR Kurs teilnehmen möchte, sollte dies unbedingt mit einem Psychotherapeuten oder einer Psychiaterin besprechen.

 

MBSR ist keine Therapie und kann Therapiearbeit nicht ersetzen. In Absprache mit entsprechender psychotherapeutischer oder psychiatrischer Hilfe kann MBSR den Heilungsprozesse jedoch fördern und stabilisieren.

 

Außerdem sollte man darauf achten, Meditation nur unter Anleitung zu erlernen und es vermeiden, mehrere Stunden hintereinander zu meditieren oder sogar mehrere Tage am Stück zu meditieren.